Wiederaufbau des Vertrauens und Neudenken über nachhaltige Investitionen beim Villars-Gipfel 2026
Auf dem Villars Summit 2026 vom 18. bis 20. März kamen Führungskräfte aus Finanzwesen, Wissenschaft, Stiftungen und Zivilgesellschaft in einer Zeit zunehmender Komplexität im Bereich Nachhaltigkeit zusammen. Wir freuten uns, auch in diesem Jahr wieder dabei sein zu dürfen und ein fokussiertes Frühstücksgespräch darüber zu organisieren, wie Vertrauen wiederhergestellt und nachhaltige Anlagestrategien in einer sich wandelnden Welt neu gedacht werden können. Unter der hervorragenden Moderation von Karen Wilsonerörterten die Teilnehmenden, wie Nachhaltigkeit im Hinblick auf Sicherheit, Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit neu definiert wird und welche Auswirkungen dies auf die Kapitalallokation und das Portfoliomanagement hat. Es herrschte breiter Konsens darüber, dass Folgendes notwendig ist:
- Nachhaltige Finanzierung soll ihre Fähigkeit unter Beweis stellen, realwirtschaftliche Ergebnisse zu erzielen und gleichzeitig die Zielkonflikte zwischen Klimaschutz, Naturschutz, Bezahlbarkeit und kurzfristigen Prioritäten zu bewältigen.
- präzisere Investitionsstrategien, deutlichere Nachweise der Wirkung und eine stärkere Abstimmung zwischen öffentlichen und privaten Akteuren.
- Langfristige Verpflichtungen aufrechterhalten und gleichzeitig auf kurzfristige Belastungen reagieren.
- Umbrüche, die als Katalysator wirken können, um die Glaubwürdigkeit zu stärken, die Transparenz zu verbessern und bereits funktionierende Lösungen auszuweiten.
Über das Frühstückstreffen hinaus bot das Symposium eine Plattform für den Austausch zwischen verschiedenen Sektoren und Generationen. Dank einer engagierten Community gelingt es Villars weiterhin, Perspektiven zu verknüpfen und den Dialog in einem entscheidenden Moment für nachhaltige Finanzen zu fördern. Patrick Odier, Vorsitzender von Building Bridges, sprach in einer Session mit dem Titel „Jenseits der Grenzen: Handel, Spillover-Effekte und die nächste Phase der grünen Transformation“ neben den renommierten Building Bridges 2025-Referenten Naoko Ishii und Dan Esty. Die Diskussion wurde live protokolliert (siehe unten). Karen Hitschke, CEO von Building Bridges, moderierte zudem eine Session zu Biodiversitätsmärkten. Dabei wurde untersucht, wie sich neue Instrumente zu einer glaubwürdigen und integren Marktinfrastruktur entwickeln können. Im Mittelpunkt stand die Umsetzung von Innovationen in skalierbare Investitionsmöglichkeiten mit messbarer Wirkung.
Als neutrale Plattform fördert Building Bridges weiterhin diesen Dialog, vernetzt die Beteiligten und trägt dazu bei, ambitionierte Ziele in konkrete Maßnahmen umzusetzen.

Über das Villars-Institut
Über Villars: Das 2022 gegründete Villars Institute ist eine gemeinnützige Stiftung, die sich der Beschleunigung des Übergangs zu einer klimaneutralen und naturnahen Wirtschaft sowie der Wiederherstellung der Gesundheit unseres Planeten verschrieben hat. Mitten in den Schweizer Alpen gelegen, dient das Villars Institute als Plattform für systemischen Wandel und als Drehscheibe für generationenübergreifende Zusammenarbeit. Es fördert zudem künstlerische, kulturelle und pädagogische Aktivitäten, die systemisches Handeln, planetare Gesundheit und Ökounternehmertum stärken.