Am 27. November 2025 veranstaltete der Diplomatische Club Genf eine besondere Gedenkveranstaltung zum 75. Jahrestag der Weltorganisation für Meteorologie (WMO). Botschafter, Vertreter internationaler Organisationen und Mitglieder der Genfer Gemeinschaft kamen zusammen, um das Vermächtnis der WMO und ihren fortwährenden Auftrag zu würdigen: Wissenschaft und internationale Zusammenarbeit zu nutzen, um die zunehmenden globalen Klimaprobleme anzugehen.

Die Veranstaltung wurde mit einer Begrüßung durch Charlotte Warakaulle, Vizepräsidentin des Genfer Diplomatenclubs, eröffnet, gefolgt von einer Grundsatzrede von Prof. Celeste Saulo, Generalsekretärin der WMO, die über die Entwicklung des Mandats der WMO und ihre zentrale Rolle bei der Förderung der globalen Zusammenarbeit in den Bereichen Wetter, Klima und Wasser reflektierte.

Im weiteren Verlauf des Programms Patrick Odier, Vorsitzender von Building Bridges, die Perspektive der privaten Finanzierung. Er sprach gemeinsam mit den Botschaftern Anna Ifkovits Horner (Schweiz), Claire Thuaudet (Frankreich), Mxolisi Nkosi (Südafrika), Matthew Anthony Wilson (Barbados/Kleine Inselentwicklungsländer) und Cecília Kiku Ishitani (Brasilien)und hob die Bedeutung verlässlicher Klimadaten, globaler Frühwarnsysteme und nachhaltiger Investitionen in klimaresiliente Entwicklung hervor.

Die Diskussion unterstrich den dringenden Bedarf an verlässlichen Klimadaten, die für die Infrastrukturplanung, die Flugsicherheit und weitergehende Entscheidungsprozesse unerlässlich sind. Die Redner betonten, dass Prognosen, Frühwarnsysteme und der globale Datenaustausch zwar notwendig, aber weiterhin unterfinanziert seien. Sie forderten ein gestärktes Vertrauen in die Wissenschaft, verstärktes gemeinsames Handeln und höhere Investitionen in Anpassung und Innovation. Anlässlich ihres 75-jährigen Bestehens bekräftigte die WMO ihr Engagement für Zusammenarbeit, Offenheit und wissenschaftliche Strenge beim Schutz globaler öffentlicher Güter.

Building Bridges war stolz darauf, an diesem Meilenstein-Event teilzunehmen und freut sich auf die weitere Unterstützung und Zusammenarbeit mit der WMO und anderen wichtigen Akteuren im internationalen Genf, um dazu beizutragen, der Welt vertrauenswürdige Daten bereitzustellen.

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