Am 11. März 2026 beteiligte sich Building Bridges an einer hochrangigen Diskussion im Palais des Nations in Genf zum Thema „Den Schuldenkreislauf durchbrechen: Digitalisierung und Strukturreformen als Triebkräfte für Wachstum und Schuldenabbau – Die griechische Erfahrung“. Unter der Moderation von S.E. Botschafter Ioannis Ghikas und Penelope Hawkins von der Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung (UNCTAD) kamen Vertreter des öffentlichen und privaten Sektors zusammen, um zu erörtern, wie Länder Reformen, Investitionen und Resilienz in einem Kontext begrenzter Haushaltsmittel in Einklang bringen können. Ein zentrales Ergebnis war Griechenlands Nutzung von Strukturreformen und erneuerbaren Energien als Triebkräfte des wirtschaftlichen Wandels.

Christine Caralis-Wallier, Leiterin Strategische Partnerschaften bei Building Bridges, schöpfte aus ihrer Erfahrung im Bereich erneuerbare Energien und ihrer Tätigkeit für einen griechischen Energieentwickler und hob hervor, wie gezielte politische Rahmenbedingungen privates Kapital mobilisieren und Wachstum fördern können, während gleichzeitig die Verschuldung reduziert wird. Ihr Beitrag verdeutlichte, wie nachhaltige Finanzierung von der Theorie in die Praxis umgesetzt werden kann, indem sie politische Ziele mit Investitionsmöglichkeiten verknüpft. Sie zeigte auf, wie Griechenlands Entwicklung beweist, dass Wachstum, Schuldenabbau und sozialer Schutz Hand in Hand gehen können, ohne sozial schädliche Sparmaßnahmen zu ergreifen und gleichzeitig die langfristige Resilienz zu stärken.

Mit Blick auf die Zukunft wurde in der Sitzung betont, dass Griechenland praktische Lehren für Länder bietet, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen, insbesondere im Hinblick auf die bevorstehende 14. Ministerkonferenz der WTO.

Building Bridges ist stolz darauf, zu diesen Dialogen beizutragen, lokale diplomatische Bemühungen zu unterstützen und eng mit internationalen Organisationen zusammenzuarbeiten. Durch die Vernetzung von International Geneva mit dem privaten Finanzzentrum fördert die Plattform weiterhin die Zusammenarbeit und trägt dazu bei, Kapital in Lösungen zu lenken, die sowohl wirtschaftlichen als auch gesellschaftlichen Mehrwert schaffen.



Über UNCTAD

Die Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung (UNCTAD) ist eine ständige zwischenstaatliche Organisation, die 1964 als Teil des UN-Sekretariats gegründet wurde. Sie fördert die entwicklungsfreundliche Integration von Entwicklungsländern in die Weltwirtschaft und dient als zentrale Anlaufstelle der Vereinten Nationen für Handels-, Investitions-, Finanz- und Technologiefragen im Zusammenhang mit nachhaltiger Entwicklung. Mit Sitz im Palais des Nations in Genf umfasst sie nahezu alle UN-Mitgliedstaaten.