FINMA-Rundschreiben 26/1: Praktische Hinweise zum Management naturbedingter finanzieller Risiken für Banken und Versicherer
Umweltprobleme wie Klimawandel, Verschmutzung und Biodiversitätsverlust verändern die Weltwirtschaft und stellen Banken und Versicherer vor erhebliche neue Risiken. Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) hat daraufhin das Rundschreiben 26/1 mit verbindlichen Vorgaben zur Identifizierung, Bewertung und zum Management naturbezogener Finanzrisiken veröffentlicht. Das Rundschreiben, das ab Januar 2026 schrittweise in Kraft tritt, ermutigt Finanzinstitute, ihre Strategien proaktiv anzupassen, um diesen Herausforderungen zu begegnen und Chancen für Resilienz und nachhaltiges Wachstum zu nutzen. Banken und Versicherungen müssen jetzt mit den Maßnahmen zur Einhaltung der Vorgaben beginnen, um eine zeitnahe und effektive Anpassung zu gewährleisten. Naturbezogene Finanzrisiken können die Bewertung von Vermögenswerten beeinflussen, Lieferketten unterbrechen und die Marktdynamik verändern. Daher sind robuste Ansätze zur Identifizierung, Bewertung und zum Management dieser Risiken unerlässlich. Die Einrichtung eines umfassenden Governance- und Risikomanagement-Rahmens, der mit Risikoquantifizierung und Stresstests integriert ist, ist für ein effektives Risikomanagement unerlässlich. Obwohl die Bedeutung naturbezogener Risiken allgemein anerkannt ist, sind ihre Auswirkungen noch nicht vollständig verstanden oder messbar.
Lesen Sie hier mehr .
– Autor: Christian Jung, Direktor für nachhaltige Finanzen, Deloitte
– Dieser Beitrag wird Ihnen präsentiert von Deloitte, einem geschätzten Silber-Veranstaltungspartner von Building Bridges 2025.