Investitionen in regenerative Wertschöpfungsketten für Rendite und Wirkung
Da Klimawandel, Naturverlust und Lieferkettenunterbrechungen die Ernährungssicherheit und die landwirtschaftliche Produktivität zunehmend bedrohen, entwickelt sich regenerative Landwirtschaft von einem Nachhaltigkeitsziel zu einer geschäftlichen und Investitionsnotwendigkeit. In dieser Sitzung wird erörtert, wie Investoren, Landwirte, Betriebsleiter und Lebensmittelunternehmen zusammenarbeiten können, um regenerative Wertschöpfungsketten aufzubauen, die sowohl attraktive finanzielle Erträge als auch messbare Umweltergebnisse liefern.
Mit einer Keynote von Marc Palahi, Chief Nature Officer bei Lombard Odier Investment Managers, José Maria Ortiz, Managing Partner bei NatureCo, und führenden Vertretern der gesamten Wertschöpfungskette werden die Partnerschaften, Finanzierungsansätze und langfristigen Abnahmevereinbarungen beleuchtet, die für eine skalierbare Transformation notwendig sind. Die Podiumsteilnehmer erörtern, wie regenerative Praktiken klimabedingte Risiken mindern, die Versorgungssicherheit stärken und nachhaltigen Wert für Landwirte, Investoren und Verbraucher schaffen können. Dabei werden praktische Erkenntnisse und Erfahrungen aus dem gesamten Ökosystem hervorgehoben.
Seien Sie dabei bei einer vielversprechenden und anregenden Diskussion über eine der wichtigsten Chancen beim Übergang zu einer naturnahen Wirtschaft.
Einrahmen
Dieser Abschnitt liefert den Kontext für die Veranstaltung, um sicherzustellen, dass alle Teilnehmer, unabhängig von ihren Vorkenntnissen, in der Lage sind, sich an der Diskussion zu beteiligen.
Angesichts der wiederkehrenden extremen Hitze, Dürre und verheerenden Waldbrände in Südeuropa wird die Anfälligkeit der Lebensmittel- und Agrarsysteme immer deutlicher. Häufigere klima- und naturbedingte Schocks reduzieren die Ernteerträge, unterbrechen Lieferketten, beeinflussen die Lebensmittelpreise und schaffen neue Risiken für Landwirte, Unternehmen und Verbraucher.
Als Reaktion darauf richtet sich das Augenmerk auf die regenerative Landwirtschaft, einen nachhaltigen Anbauansatz, der auf Praktiken wie Fruchtwechsel und Diversifizierung, dem reduzierten Einsatz synthetischer Agrochemikalien und bodenschonenden Techniken basiert. Durch die Nutzung natürlicher Prozesse zur Wiederherstellung der Bodengesundheit, zur Förderung der Biodiversität und zur Verbesserung der Wasserspeicherung bietet sie einen vielversprechenden Weg, Produktivität, Ökosystemgesundheit und langfristige Widerstandsfähigkeit zu stärken.