Am 2. November 2025 reiste eine 22-köpfige Delegation von Building Bridges nach Nairobi, um im Rahmen der Konferenz der African Venture Philanthropy Alliance (AVPA). Die Mission unterstrich eine gemeinsame Schlussfolgerung: Afrika wird sich seinen Wohlstand nicht selbst erkaufen, sondern benötigt mehr afrikanisches Kapital, das in Afrika investiert wird. Afrika ist in einer einzigartigen Position, um zu zeigen, wie privates, öffentliches, institutionelles und philanthropisches Kapital effektiv eingesetzt werden kann, um eine nachhaltige und inklusive Zukunft zu gestalten.

Die Diskussionen der Woche betonten, wie innovative Finanzierungsmethoden, Katalysatorkapital und eine stärkere Zusammenarbeit zwischen öffentlichem und privatem Sektor Investitionen dort ermöglichen können, wo finanzielle Rendite und positive Wirkung übereinstimmen. Kenias Energiewende verdeutlichte dieses Potenzial eindrucksvoll. Mit rund 93 % erneuerbarer Energie und dem nationalen Ziel, bis 2030 einen universellen Zugang zu Energie zu erreichen, zeigt das Land sowohl das Ausmaß als auch die Investitionsfähigkeit des afrikanischen Energiewandels. In der Eröffnungsplenarsitzung am zweiten Tag diskutierten Guillaume Bonnel von der SDG Impact Finance Initiative (SIFI) und David Albertani von der Catalytic Finance Foundation gemeinsam mit führenden internationalen Finanzexperten, wie Kapital so umgestaltet werden kann, dass es die Zukunft Afrikas fördert. In einer weiteren Sitzung lieferte Karen Hitschke, CEO von Building Bridges, wertvolle Einblicke in die „Catalytic Conversation“ zum Thema Privatsektorengagement bei sozialen Investitionen.


Wir können uns nicht selbst durch Entwicklungshilfe zum Ruhm führen, was bedeutet, dass wir überdenken müssen, wie wir inländisches und privates Kapital mobilisieren können. Und dafür müssen wir von der Zuschussfinanzierung von Programmen zur Mobilisierung von privatem Kapital mit dem Ziel der Wirkungsorientierung übergehen.

Christian Frutiger

Vize-Generaldirektor – Schweizer Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA)

Die Partner hoben die wachsende Zahl naturbasierter Lösungen und den Bedarf an soliden Finanzstrukturen hervor, um privates Kapital in großem Umfang zu mobilisieren. Besuche vor Ort und die Einbindung in das Ökosystem verdeutlichten zudem, wie afrikanische Unternehmer und Investoren den Wachstumskurs des Kontinents von der Rohstoffgewinnung hin zur Wertschöpfung verlagern.

Der Besuch bekräftigte die Rolle von Building Bridges als neutrale Plattform, die Akteure aus den Bereichen Finanzen und Entwicklung zusammenbringt, um die Zusammenarbeit zu vertiefen und Kapital so zu lenken, dass es neben positiven ökologischen und sozialen Auswirkungen auch finanzielle Erfolge erzielt. Der Wandel ist im Gange, und diejenigen, die sich frühzeitig engagieren, werden die besten Voraussetzungen für die kommenden Chancen haben. 

Hier finden Sie die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Delegations-Highlights-Bericht .

Das vollständige Programm finden Sie hier

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Ein herzliches Dankeschön an unsere Partner, darunter die African Venture Capital and Private Equity Association (AVCA), die African Natural Capital Alliance (ANCA) und die Schweizer Entwicklungszusammenarbeit.